Utopia
From
Fragments

Kurzdramen-Wettbewerb

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Kurzdrama der letzten Jahre. Foto: Jakob Kielgaß
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Kurzdrama der letzten Jahre. Foto: Jakob Kielgaß
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Kurzdrama der letzten Jahre. Foto: Hasret Sahin

Die Preisträger

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Preisträgerin Katharina Joanowitsch

mit dem Text „Millenials“

Katharina Joanowitsch lebt in Hamburg als freie Designerin für diverse Auftraggeber. Sie schreibt Kurzgeschichten, arbeitet ehrenamtlich im KulturWerk Rahlstedt, entwickelt Ausstellungen, tritt bisweilen als Sängerin literarisch-kabarettistischer Lieder in Erscheinung und spielt Tenorhorn in einem Posaunenchor. Zuletzt hat sie »Auf den Spuren der Theatertante durch das Banat – Meine abenteuerliche Reise durch Rumänien« veröffentlicht (edition karo, Berlin 2020).

Interview mit Katharina Joanowitsch:

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Preisträger Mario Müller

mit dem Text „Kaia und Anabel“

Der Konstanzer Autor und Führungskräftetrainer Mario Müller hat Informatik, Philosophie und interdisziplinär neuronale Korrelate des Bewusstseins studiert. Er trainiert Menschen, die im weitesten Sinne vorne stehen, führt Regie für Theater und Film und spielt Improvisationstheater. Neben Fachliteratur zu Kommunikationsthemen hat er Bücher aus den Bereichen Fantasy und Science-Fiction publiziert. Er liegt dank sportlicher Betätigung gut in der Hand und ist so leicht, dass er in Milch schwimmt (obwohl dafür meisten nicht genügend zur Hand ist).

Interview mit Mario Müller:

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Preisträgerin Regina Klein

mit dem Text „Reclaiming Alp Rastein”

Regina Klein, 1959 im Hessischen Hinterland geboren, zwei Kinder, ist promovierte Erziehungs- und Kulturwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet in freier (Schreib-)Praxis in Kärnten, Österreich. Ihr Hauptinteresse gilt dem Zusammenspiel von Mensch und Kultur: Wie kommt die Kultur in den Menschen und was macht dieser daraus? Besonders schreibend. In diesem Kontext hat sie als Professorin für Soziologe an der Fachhochschule Kärnten (2004–2020) verschiedene Forschungsstudien durchgeführt. In Schreib- und Kulturwerkstätten verbindet sie aktuell (auto)ethnographische, szenische und performative Elemente, um ko-kreative Schreib- und Selbstbildungsräume zu eröffnen. Verschiedene Veröffentlichungen, wissenschaftliche Publikationen, Essays und fiktionale Texte. Derzeit arbeitet sie an einem Roman.

Interview mit Regina Klein:

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Aktuelles

Goodbye Phase 1. Welcome Phase 2.

Der Einsende-Zeitraum ist abgelaufen, und wir freuen uns über die große Anzahl der eingereichten Dramen. Viele davon in den letzten Minuten. Allerdings nur eines exakt um 23:59 Uhr. Da hätten wir uns mehr Risikobereitschaft gewünscht. :-) Vielleicht verleihen wir das nächste Mal einen Sonderpreis für die knappeste Einsendung, mal schauen.

Jetzt beginnt die aufregende Phase der Sichtung und dann der Auswahl. Letztere soll Mitte Februar 2021 erfolgen. Das bedeutet intensive Lese- und Diskussionswochen! Sobald wir die Übersicht haben, werden wir auch vermelden, ob Klimawandel oder KI als häufigst bearbeitetes Thema gewonnen hat.

Utopie, Dystopie, Eutopie ... ?

Die ersten Kurzdramen-Beiträge sind schon eingetrudelt - es wird spannend!

Und da die Frage mehrfach kam: Unter „Utopie“ verstehen wir ohne moralische Wertung jede Beschreibung einer fiktiven Gesellschaft. Es geht uns also nicht ausschließlich um „positive“ Weltentwürfe („Eutopien“ im Gegensatz zu „Dystopien“). Euer Kurzdrama sollte uns inspirieren,

  1. es theatral und/oder filmisch umzusetzen und
  2. von der in diesem Stück angedeuteten Welt mehr zu erfahren
Insofern nehmen wir auch gerne Formen jenseits des klassischen Kurzdramas entgegen: Skizzen Fragmente, Text-Experimente, …

Punkte (1) und (2) sind dann unsere Schwerpunkte in der nächsten Phase, wenn wir mit verschiedenen Künstlern zusammen die Umsetzung des Kurzdramas und einer möglichen Welt drumherum angehen.

Ausschreibung Kurzdramen-Wettbewerb

Theater GegenStand sucht EURE Kurzdramen zu „Social Science Fiction“-Themen!

Die 14. Ausgabe des Marburger Kurzdramen-Wettbewerbs steht an. Und wir gehen neue Wege. Dazu suchen wir in Phase 1 des Wettbewerbs EURE Kurzdramen:

Gesucht werden dramatische Kurzformen von der szenischen Skizze über den klassischen Ein- oder Mehr-Akter bis hin zu experimentellen Stücken, die eigene Wege gehen in Form, Sprache oder Aufbau. Wichtig ist: Die eingereichten Texte sollten sich im weitesten Sinne dem Genre der Science-Fiction zugehörig fühlen und den Fokus auf mögliche Zukünfte unseres Zusammenlebens legen.

Einsendeschluss ist der 31.01.2021
Zur Ausschreibung